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Haiti: Hurrikan Matthew zerstörte fast alle Salinen

Meterhohe Wellen krachten im Herbst 2016 an die Küste von Haiti, überfluteten die Salzgewinnungs-Anlagen im Norden – und zerstörten so die Lebensgrundlagen Tausender Menschen. Doch aus den Trümmern, die Hurrikan Matthew hinterliess, erwuchs Tatkraft und neue Hoffnung. Unser Projekt unterstützt die Bewohner beim Wiederaufbau und der Modernisierung der Salinen.

Schwerer Schlag für Salzbauern

Hurrikan Matthew beschädigte die Modell-Saline, die ein Kindernothilfe-Projekt gerade aufbaute, und verwüstete rund 500 Salinen kleiner lokaler Produzenten. Wassermassen und Schlamm fluteten die Salzbecken. 90 Prozent der Salinen waren zerstört, die Familien gerieten in Not, Mangelernährung bei den Kindern nahm zu.

Der gewaltige Schaden traf eine arme Region, in der die Menschen ohnehin schon hart um ihre Existenz kämpfen. In Anse Rouge halten sich die Bewohner der Küstendörfer mit der Salzgewinnung und etwas Landwirtschaft über Wasser.

Vor allem Frauen leisten die schwere Arbeit in den Salinen: In den traditionellen Anlagen arbeiten sie in der prallen Sonne und stehen bis weit über die Knie in konzentrierter Salzlauge, die ihre Haut angreift. Hautkrankheiten sind die Folge. Einen Teil ihres Lohns bekommen sie in Form von Ernte-Anteilen. Doch ernten kann man nur ein, zwei Mal pro Saison.

Überschwemmte und zerstörte Salinen, Foto: SchübelinzoomÜberschwemmte und zerstörte Salinen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Familien unter Druck

Nach der Hurrikan-Katastrophe gerieten die Salzbauer-Familien noch mehr unter Druck: Wovon sollen wir leben? Womit unsere Salinen wiederaufbauen?

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit und helfen Sie den Menschen, wieder auf die Beine zu kommen. Herzlichen Dank!

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Zweck: Wiederaufbau Salinen in Haiti
Post Konto: 60-644779-1

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