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Somaliland - die Geschichte von Naima

Die neunjährige Naima kam vor einigen Wochen mit ihrer Mutter Shangsama (35) und ihrer Schwester Aisha (7) nach Yarowe, einem kleinen Dorf in der Nähe von Burao. In ihrem Heimatdorf hat es - wie in ganz Somaliland - seit zwei Jahren nicht mehr geregnet. Von den 50 Ziegen, die die kleine Familie hatte, ist Ihnen nur noch eine geblieben. Alle anderen sind verdurstet und verhungert. Nahezu 100 km sind die drei fast ohne Nahrung und Wasser durch die sengende Hitze gelaufen, um Hilfe zu finden. „Ich dachte unterwegs, ich müsste sterben“, sagt die Kleine. "Ich konnte einfach nicht mehr weiterlaufen." Völlig erschöpft sind sie in Yarowe angekommen.

Soforthilfemassnahmen in Somaliland, Somalia, Foto: Angelika BöhlingzoomNaima mit Ihrer Mutter und Schwester

Von freundlichen Menschen dort haben Sie ein Fleckchen Land und ein paar Stofffetzen erhalten, um sich notdürftig eine Unterkunft zu bauen. Ausserdem bekamen sie zwei Töpfe und ein paar Teller geschenkt, die aber meistens leer bleiben. Denn auch hier ist die Situation der Menschen durch den ausbleibenden Regen bitter ernst. Zumindest in der Schule in Yarowe erhalten die beiden Schwestern über das Hilfsprogramm der Kindernothilfe und der Partnerorganisation Candlelight täglich zwei warme Mahlzeiten und ausreichend zu trinken. Doch die Schule dürfen die beiden Mädchen nicht besuchen. Es ist kein Geld dafür Schulkleidung. Nach dem Essen müssen die Zwei wieder nach Hause gehen. Naimas grösster Wunsch: „ich möchte lernen und später Lehrerin werden, damit wir es besser haben.“

Soforthilfemassnahmen in Somaliland, Somalia (Quelle: Angelika Böhling)zoomHilfelieferung in Somaliland

Die Hälfte der Bevölkerung Somalias – mehr als 6 Millionen Menschen – benötigt laut Vereinter Nationen humanitäre Hilfe. Frauen und Kinder sind auf der Suche nach Essen und Wasser über Wochen zu Fuss unterwegs, Schulbesuche sind in ganzen Regionen nicht mehr möglich. Die Kindernothilfe arbeitet erfolgreich mit lokalen Partnerorganisationen zusammen und stellt sicher, dass die Hilfe ankommt.

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