Agenda
Menschenrechte in Honduras
Dienstag, 03. Januar 2012
Manuel Capellin, ein ehemaliger spanischer Priester, der während der Franco-Zeit aus Protest gegen das Schweigen seiner Kirche gegenüber den Menschenrechtsverbrechen des autoritären Regimes die Soutane an den Nagel gehängt und nach Honduras gegangen ist, gilt als einer der profiliertesten Menschenrechtsspezialisten Mittelamerikas. Seit 20 Jahren leitet er die Casa Alianza Honduras. Casa Alianza Kinderhilfe ist eine gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation, die sich seit 1981 dem Schutz und der Wiedereingliederung der Strassenkinder in Honduras, Guatemala, Mexiko und Nicaragua widmet. HEKS und Kindernothilfe unterstützen die Arbeit von Casa Alianza Honduras seit Mitte der 90er Jahre.
Einladung zur Info-Veranstaltung
Freitag, 20. Januar 2012
13.45 Uhr bis 15.45 Uhr
Ort: HEKS, Seminarstr. 28, Zürich
(vom HB mit Tram 11, 14 in Richtung Auzelg / Seebach, bis Haltestelle Schaffhauserplatz)
Honduras gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. 50% der Bevölkerung leben unter der nationalen rmutsgrenze, 14,9 % der Bevölkerung gelten als extrem arm. Neben der Armut stellen Gewalt und eine hohe Kriminalitätsrate die grössten Probleme dar. Mit 82 Morden pro 100’000 Menschen pro Jahr hat Honduras die höchste Mordrate in Lateinamerika. Die Menschenrechte werden nach wie vor missachtet und dies bei weitestgehender Straffreiheit.
Manuel Capellin weilt am 20. und 21. Januar 2012 für einen kurzen Besuch in der Schweiz. Kinder-nothilfe Schweiz und Heks lädt aus diesem Anlass zu einem Austausch über die Menschenrechte in Honduras ein.
Manuel Capellin wird über die systematischen und fortwährenden Kinder- und Menschenrechtsverletzungen durch den honduranischen Staat berichten sowie über den fehlenden politischem Willen, derartige Verbrechen zu ahnden und polizeilich und gerichtlich gegen die Täter vorzugehen ("Kultur" der Impunidad - Straflosigkeit).
Erfahren Sie aus erster Hand mehr über die klammheimliche oder teilweise sogar offene Komplizenschaft staatlicher Repräsentanten - oder auch Teilen der wohlhabenden Oberschicht - mit den Mördern und über die zunehmenden Probleme von Kinderhandel in Honduras, Zwangsprostitution und die Rolle von Honduras als Transitland von Menschenhändler-Banden.
Zur Begegnung eingeladen sind VertreterInnen von interessierten Organisationen, Gruppen, Kirch-gemeinden/Pfarreien und Einzelpersonen. Das Gespräch wird in Spanisch geführt, ein Übersetzer steht zur Verfügung.
Kindernothilfe Schweiz, mieke.eberhardt@kindernothilfe.ch oder: HEKS, Karl Heuberger heuberger@heks.ch
Medienpreise der Kindernothilfe
Dienstag, 31. Mai 2011
Die Kindernothilfe schreibt 2011 erneut den Medienpreis «Kinderrechte in der Einen Welt» aus für Berichte, die in hervorragender Weise die Öffentlichkeit für die Kinderrechte und Kinderrechtsverletzungen sensibilisieren können.
Einsendeschluss ist am 31. Mai 2011.
Der in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeschriebene Preis wird in den Sparten TV, Radio, Print sowie Foto vergeben und ist mit je 2500 Euro dotiert.
Charity-Golfturnier zu Gunsten der Kindernothilfe Schweiz
Freitag, 15. April 2011
Charity-Golfturnier zu Gunsten der Kindernothilfe Schweiz (Golfpark Otelfingen, ZH).
Weitere Informationen:
Golf Virus Invitational Turnier.pdf
KNH-Medienpreis «Kinderrechte in der Einen Welt»
Freitag, 13. November 2009
Berlin: Verleihung des KNH-Medienpreises «Kinderrechte in der Einen Welt». Er wird in den Kategorien Print, TV, Radio und Foto für deutschsprachige Werke vergeben und ist mit je 2500 Euro dotiert. Mit David Strohm (NZZ) ist ein Schweizer in der Jury vertreten. 2007 hat der Schweizer Beitrag von Laura Capatana «Nöte einer elternlosen Generation» aus dem Zürcher Oberländer die Printkategorie gewonnen.
Jahreskonferenz EDA: «Zukunft beginnt in der Vergangenheit»
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Bern: Zukunft beginnt in der Vergangenheit. Jahreskonferenz EDA, Politische Abteilung IV, Menschliche Sicherheit. Weitere Informationen: