Recht auf Bildung
In der Entwicklungshilfe gehören Investitionen in die Bildung zu den ertragreichsten Massnahmen: Bildung trägt zur Verminderung von Armut und Hunger bei, ist eine wichtige Voraussetzung für eine bessere Gesundheit und fördert das wirtschaftliche Weiterkommen. Aber trotz des belegbaren Nutzens können 77 Millionen Kinder weltweit noch immer nicht zur Schule gehen; allein 33 Millionen davon leben in Afrika.
Mädchen fördern
Bessere Bildungschancen benötigen insbesondere Mädchen. Denn Frauen, die mindestens eine Primarschule besucht haben, können mehr zum Erwerbseinkommen beitragen, haben gesündere Kinder und ebnen ihren eigenen Kindern den Weg zur Bildung. Und sie können sich besser wehren gegen häusliche Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung.
Bildung für alle
Bildung ist ein wichtiger erster Schritt aus der Armutsfalle. Denn wer arme Eltern hat und nicht zur Schule gehen kann, bleibt meist auch selbst arm. Bildung ist auch Voraussetzung für Produktionssteigerung, für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, Demokratisierung und Innovation. Schulbildung schafft Chancen. Bildung zu fördern ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Kindernothilfe Schweiz. In unseren Projekten sorgen wir dafür, dass Bildung für alle eines Tages Wirklichkeit ist.