Kindernothilfe Schweiz

Dauerhaft. Liebevoll. Weltweit.
Jetzt spenden

Transparenz

  1. Einsatz von Spendenmitteln:

Von jedem Spenden-Franken investiert die Kindernothilfe Schweiz mindestens 80 Rappen in Projekte, mit denen in Afrika, Asien und Lateinamerika vor Ort Kindern, ihren Familien sowie Gemeinwesen unterstützt werden.

Im Jahr 2011 waren dies Fr. 1'637'630.23, die für Projekte eingesetzt wurden.

  1. Wirtschaftsprüfung:

Die Wirtschaftsprüfung der Kindernothilfe Schweiz erfolgt durch die CoPartner Revision AG, Basel. Der geprüfte Jahresabschluss wird jeweils in einem Jahresbericht veröffentlicht, der auch im Internet abrufbar ist.

  1. Spendengütesiegel:

Kindernothilfe Schweiz, Schweiz hat das Gütesiegel der Zentralstelle für Wohlfahrtsorganisationen (ZEWO) bisher nicht beantragt. Denn die ZEWO verlangt, dass «der überwiegende Teil der in der Schweiz gesammelten Spenden in Projekte fliessen muss, die von der Schweiz aus geplant, kontrolliert und evaluiert werden».

Die Kindernothilfe-Organisationen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz führen rund 1000 Projekte in 29 Ländern. Die Projekte werden von den lokalen Partnerorganisationen in den Ländern geplant und durchgeführt, denn sie kennen die Situation vor Ort am besten. Die Kindernothilfe koordiniert, finanziert und evaluiert die einzelnen Projekte von der Kindernothilfe Deutschland aus, da hier bereits die Infrastruktur und das KnowHow bestehen. Zusätzliche dezentrale Strukturen aufzubauen erscheint nicht sinnvoll, zumal die einzelnen Länderorganisationen in die Prozesse eingebunden sind.

Kindernothilfe e.V. Duisburg ist seit 2005 regelmässig unter den Top 5 auf der "Transparenz-Liste der Nichtregierungsorganisationen" von PriceWaterhouseCooper zu finden und hat im Jahre 2007 den Transparenzpreis für ihren Jahresbericht erhalten.

Kindernothilfe Schweiz nimmt über interne Entscheidungsgremien Einfluss auf die strategische Ausrichtung der Organisation. Regelmässige Projektberichte geben zudem Auskunft über den Einsatz der Spenden aus der Schweiz. Zudem macht sie sich durch periodische Projektbesuche ein genaues Bild über die Umsetzung vor Ort.

Kindernothilfe Schweiz orientiert sich bei ihrer Jahresrechnung freiwillig in wesentlichen Punkten an den Richtlinien von Swiss GAAP FER 21. Dies ist der Standard, den die ZEWO von zertifizierten Organisationen verlangt.

  1. Geregelte Finanzierung der Auslandsarbeit:

Zusammen mit erfahrenen Partnern im Ausland fördert das Netzwerk der Kindernothilfe fast eine Million Kinder in über 1000 Projekten. Bevor Geld fliesst, schliessen Kindernothilfe und ihre Partner einen Kooperationsvertrag ab.

Dieser regelt Rechte, Pflichten sowie Vereinbarungen über Ziele und Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit. Für jedes neue Projekt legt der lokale Partner einen Antrag vor. Darin stehen Angaben zum Projektpartner, zu Zielen und Zielgruppen, zur Begleitung, zu den Risiken und zur Finanzierung

Alle Anträge werden geprüft. Die Ziele und Inhalte kontrolliert das zuständige Auslandreferat, die finanzielle Seite die Controllingabteilung. In einem Jahresplan steht ganz konkret, wie die Partnerorganisation die Situation von Mädchen und Buben in ihren Projekten verändern will - und wie viel Geld sie dafür einsetzt. Dazu gehören auch genaue Zahlen, etwa wie viele Familien von der Arbeit profitieren. Erst wenn die Fachleute die Jahresplanung inklusivem Budget genehmigen, erhalten die Projekte finanzielle Mittel.

Während des Jahres informieren die Partner die Kindernothilfe über Fortschritt, aber auch über Probleme. Sie geben Auskunft über den Stand der Arbeit und Abweichungen vom Budget. Nach jeder Überweisung einer Rate, die in der Regel einmal im Quartal ansteht, schicken die Partner eine Empfangsbestätigung.

  1. Controlling:

Die Kindernothilfe-Fachleute aus den Auslandreferaten und der Controllingabteilung besuchen Partner und Projekte regelmässig. Sie bewerten Fortschritt, Konzeption und Management eines Projekts, überprüfen Buchhaltung, Finanzmanagement sowie die Rechnungslegung. Um die Qualität der Arbeit zu verbessern, führen sie Workshops mit den Mitarbeitern der Partnerorganisationen durch. Setzen Projektpartner Gelder nicht vereinbarungsgemäss ein, fordert die Kindernothilfe die Beträge gegebenenfalls zurück.

Am Ende eines Jahres müssen alle Partner einen Rechnungsabschluss durchführen, der von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer kontrolliert und mit einem Bestätigungsvermerk versehen wird. Paten bekommen regelmässig Informationen über Projekte. Sie erhalten jährliche Berichte über das jeweils unterstützte Projekt.

  1. Organisationsinterne Transparenz - Richtlinien:

Die Kindernothilfe Schweiz verfügt über vereinbarten Richtlinien für die Abläufe bei der Vergabe von Aufträgen, bei Rechnungen oder beim Abschluss von Verträgen. Bei Rechnungen und Zahlungsanweisungen gilt das Vier-Augen-Prinzip.

Einmal im Jahr kontrollieren unabhängige Wirtschaftsprüfer die Bilanzen. Sie prüfen, ob die Spenden so eingesetzt werden, wie es die Kindernothilfe verspricht. Auch externe Organisationen begutachten den Umgang mit Geldern.

  1. Stiftungsrat der Kindernothilfe Schweiz:

Der Stiftungsrat ist ehrenamtlich tätig und erhält keine Vergütung für seine Arbeit.

Per 1. Januar 2014 sind folgende Stiftungsratsmitglieder für die Kindernothilfe Schweiz tätig:

Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Präsident

Dr. Christoph Degen, Vize-Präsident

Rolf-Robert Heringer

 

 

Aarau, 1. Januar 2014