Kindernothilfe Schweiz

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COVID-19 stellt uns vor Jahrhundertaufgabe

  

 

„Wir schauen sorgenvoll nach vorne, denn die Folgen von COVID-19 treffen Kinder im Globalen Süden besonders hart“, so Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe Deutschland. Hunger, Gewalt, Ausbeutung und fehlender Zugang zu Bildung seien die grössten Gefahren, denen Mädchen und Jungen in Schwellen- und Entwicklungsländern ausgesetzt sind. „Wir alle stehen vor einer Jahrhundertaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können, und für die wir auch weiterhin die volle Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender brauchen“, so Frau Weidemann. Auch bei der Kindernothilfe Schweiz ist Corona – und deren Folgen auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft – die Kinder, seit anbeginn der Krise ein Thema, auf das wir uns aus tiefstem Herzen verpflichtet fühlen, aufmerksam zu machen.

Corona verschlimmert die bereits sehr ernste Lage vieler Kinder - in allen Lebensbereichen – weltweit.
Wie wir bereits im Juni berichtet haben, wirkt sich Corona laut einer Befragung von 46 Kinderarbeiter*innen im Alter von 7 bis 17 Jahren in sechs Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika negativ auf deren Leben aus. Sie müssen nun härtere Arbeit verrichten um ein Einkommen für die Familie zu generieren. Sie können die Schule nicht mehr besuchen und ihre körperliche Entwicklung nimmt Schaden aufgrund der schweren Arbeit und des gleichzeitigen Nahrungsmangels. Zum vollständigen Bericht:
In Afrika vernichten Heuschreckeschwärme die Nahrungsgrundlagen von Millionen von Menschen, die ohnehin schon von Hunger gezeichnet sind. „Die Heuschrecken fressen unsere Ernte auf. Wenn es so weiter geht, werden wir nicht an Corona sondern bald an Hunger sterben.“ Zum vollständigen Bericht:
Corona verschärft zusätzlich die Lage der Kinder in Lateinamerika. Die Folgen der Quarantäne sind ein erhöhter Stresslevel innerhalb der Familien sowie versäumter Unterrichtsstoff. Weiterhin nimmt die Cyber-Kriminalität stark zu. In Zeiten von Corona gibt es viele Bereiche, die eine Herausforderung in Bezug auf den gesundheitlichen und seelischen Schutz der Mädchen und Jungen darstellen. Insbesondere gilt dies für Kinder in Wohnheimen, Krankenhäusern und Jugendhaftanstalten. Ausgegrenzt von institutionalisierten Hilfsmassnahmen sind zudem Strassenkinder sowie Kinder von Migranten und Flüchtlingen. Zum vollständigen Bericht:

Mit Ihrer Unterstützung gegen Corona:

Aufklärung – Hygienemassnahmen - Schutz
Familien, die in extremer Armut leben, mit prekären Hygienebedingungen zu kämpfen haben und kaum medizinische Versorgung bekommen, sind dem Virus und all seinen Folgen schutzlos ausgeliefert. Genau um diese Familien und Kinder kümmern wir uns in unseren Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern
Seit März haben wir 9000 Kinder, Frauen und Männer in der Krise begleitet und u.a. mit Nahrungsmitteln und Hilfsgütern geholfen.

Einen Überblick über unsere weltweiten Massnahmen im Kampf gegen Corona finden Sie hier:
Einen länderspezifischen Überblick über unsere Massnahmen finden Sie hier:


Helfen Sie dabei, Kinder und deren Familien weltweit vor dem Corona-Virus und dessen Folgen zu schützen

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Herzlichen Dank für Ihre Solidarität!