Kindernothilfe Schweiz

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Soforthilfe für Corona-Schutz: Kindernothilfe erweitert ihre Soforthilfe um 500,000 Euro auf 1,5 Millionen Euro

Mit der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus auf allen Kontinenten sieht die Kindernothilfe auf Millionen Kinder weltweit verheerende Nebenwirkungen zukommen. 

Das Coronavirus wird die Entwicklungs- und Schwellenländer besonders hart treffen. Nicht das Virus an sich ist die grösste Gefahr für diese Länder, sondern die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Millionen Menschen sind auf ihre Arbeit als Tagelöhner angewiesen - durch Ausgangssperren verlieren sie ihr Einkommen und haben somit kein Geld mehr, um Essen für sich und ihre Familien einzukaufenAuch unsere Projektarbeit ist stark von den Massnahmen betroffen. 

 Kinder mit Schutzmasken in Thailand

Um die Projektarbeit rasch an die neuen Herausforderungen anzupassen, stellt der Kindernothilfe-Verbund in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zusätzlich 1,5 Millionen Euro für Soforthilfemassnahmen und zusätzliche Schutzmechanismen für Kinder zur Verfügung. Gesundheitsversorgung, Hygieneschulungen und Hygiene-Sets sowie Aufklärung über das Virus und wie man sich davor schützen kann, sind Teil der Massnahmen. „Wir haben starke und verlässliche Partnerorganisationen in allen Projektländern, um diese Aufgabe zu meistern. 

Die desolate Gesundheitsversorgung in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind aber nur das eine Problem. Steigende Armut in den Familien, Hunger, fehlende Lernangebote für die Kinder und eine Zunahme der häuslichen Gewalt seien weitere fatale Folgen, so Berra. „Es gibt noch keine gesicherten Zahlen über die Zunahme von Gewalt und Frühverheiratung durch die Pandemie. Aber aus Erfahrung durch die Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten wissen wir, dass Kinder in diesen Situationen besonderen Schutz benötigen, den sie momentan nicht erhalten.“

Helfen Sie, diese Krise gemeinsam zu überstehen und Kinder weltweit vor dem Coronavirus zu schützen! Ihre Spende kommt unserer Projekt- und Aufklärungsarbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute.

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