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Kindernothilfe: Ausbeutung von Kindern endlich beenden

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Nach Angaben der ILO sind aktuell 152 Millionen Mädchen und Jungen von Kinderarbeit betroffen. Zwar ist die Zahl in den vergangenen zehn Jahren um 38 Prozent gesunken, jedoch hat die Corona-Pandemie drastische Auswirkungen auf die Entwicklungen. Coronabedingte Schulschliessungen und Arbeitslosigkeit der Eltern steigern Armut und die Zahl der arbeitenden Kinder. „Besonders jetzt ist es mehr als wichtig, das gemeinsame Ziel der Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit nicht aus den Augen zu verlieren“, betont Carsten Montag.

Seit Jahren setzt sich die Kindernothilfe für den Schutz von Mädchen und Jungen vor ausbeuterischer Kinderarbeit ein. In ihren Projektländern tragen Kinderschutzzentren, Zugang zu Bildung sowie die Unterstützung von Familien, damit sie nicht mehr auf die Arbeit ihrer Kinder angewiesen sind, nachhaltig dazu bei, den Kreislauf der Armut zu unterbrechen und arbeitenden Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu bieten. „Dabei ist es uns als Kinderrechtsorganisation besonders wichtig, betroffene Mädchen und Jungen an politischen Debatten wie dieser zu beteiligen, da sie die Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebensrealität sind“, sagt Montag.

Ausserdem fordert die Kindernothilfe zusammen mit anderen Kinderrechtsorganisationen strenge Gesetze mit klar definierten Haftungsregelungen, die Unternehmen verpflichten, Menschenrechte in ihren Lieferketten zu achten, um so ausbeuterische Kinderarbeit zu beenden. „Diese globale Herausforderung können wir nur gemeinsam lösen“, so Montag weiter.

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