Kindernothilfe Schweiz

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„Krieg zerstört Kinderseelen“

Die Kindernothilfe unterstützt über eine lokale Partnerorganisation an der moldawischen Grenze zur Ukraine geflüchtete Kinder und deren Familien. „Wir als Kinderrechtsorganisation appellieren an die Kriegsparteien, die Waffen ruhen zu lassen“, so Kindernothilfe-Vorstandsmitglied Carsten Montag.

Der Krieg in der Ukraine hat die grösste Flüchtlingsbewegung der letzten Jahrzehnte innerhalb Europas in Gang gesetzt. Hunderttausende Kinder und ihre Familien versuchen, sich an den Grenzen zur Europäischen Union und der Republik Moldau in Sicherheit zu bringen. Die Solidarität mit den geflüchteten Menschen ist gross, „aber es wird eine enorme Kraftanstrengung benötigt, um den vielen Kindern und Müttern bei der Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse zu helfen,“ so Carsten Montag. „Diese Familien sind durch die Erlebnisse auf der Flucht und ihre permanente Angst und Sorge um ihre Väter, Ehemänner und Brüder stark belastet.“

REUTERS/Kai PfaffenbachUkrainische Mutter flüchtet mit ihrem Kind in ein Camp in Polen (Foto REUTERS/Kai Pfaffenbach)


Die Kindernothilfe unterstützt ihre Partnerorganisationen Concordia Sozialprojekte finanziell bei der Soforthilfe und psychosozialen Betreuung geflüchteter Kinder und ihrer Familien zunächst an der ukrainisch-moldawischen Grenze. In der vergangenen Woche überquerten fast 90’000 Geflüchtete die verschiedenen Grenzposten in das kleine südosteuropäische Land. Laut moldawischem Innenministerium ist ungefähr die Hälfte der Geflüchteten in Moldau geblieben, da sie keine Kontakte im Westen hat und nicht weiss, wohin sie soll. „Die globalen Auswirkungen dieser humanitären Katastrophe können wir momentan noch gar nicht absehen. Fest steht: Wir werden einen langen Atem brauchen“, so Montag.

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