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Der Regen kommt, die Not bleibt: Äthiopien

Äthiopien durchleidet immer wieder schwerste Dürren. Es ist ein unentwegter Kampf gegen Dürre und Armut. Der Klimawandel zeigt sich besonders in den bereits stark benachteiligten Regionen. Die Menschen leiden.

Mädchen trägt Wasserkanister (Quelle: Frank Rothe)Die KInder arbeiten hart, damit die ganze Familie etwas zu Essen bekommt.


Besonders die Ärmsten der Armen leiden darunter. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen, Dürren, Hurrikanen und Waldbränden, die den Betroffenen die Ernährungsgrundlage nehmen. 80 Prozent der Todesopfer sind dabei Kinder, da es ihnen am schwersten fällt, mit der Mangelernährung umzugehen. Oftmals wissen die Menschen nicht was sie tun können, um sich gegen den Klimawandel und seine Folgen zu wappnen.

 

Afar Nomadin mit Kleinkind (Quelle: Frank Rothe)zoomDie Kleinkinder leiden besonders unter mangelnder Nahrung.


Heiss und trocken ist es in der Afar-Wüste, hier im Nordosten Äthiopiens. So heiss, dass weder Gras noch Bäume wachsen.

Etwa 250 Nomaden vom Volk der Afar haben sich mit ihren Aris, wie die halbrunden Zelte aus Zweigen und Planen heissen, im trostlosen Sand  niedergelassen. Ein kleiner verdreckter Tümpel dient als Wasserstelle. Man kann förmlich zusehen, wie das Wasserloch, aus dem Menschen und Tiere trinken, täglich kleiner wird und bald ganz verschwinden wird. Die Afar-Nomaden, die keinen Ackerbau betreiben, sondern von der Viehzucht und dem Handel leben, sind ein stolzes Volk, das sich den harten Bedingungen der Natur angepasst hat. Die Menschen sind von den Entbehrungen der letzten Jahre jedoch deutlich gezeichnet.

„Wir verteilen Nahrungsmittel, Wasser und Ziegen an die Familien. Das machen wir so lange, bis hier wieder etwas wächst oder bis uns das Geld ausgeht“, sagt unser lokaler Programmdirektor Berhanu Demissie.

Es sind immer die Kinder, die es in Notsituationen am härtesten trifft, so auch in Äthiopien.

 „Wenn es nicht genug zu essen gibt, müssen die Mädchen und Jungen arbeiten, Nahrung suchen und täglich über mehrere Kilometer Wasser schleppen“, erklärt Yousef. „Viele Kinder sind durch die Mangelernährung so geschwächt, dass sie den Weg zur Schule nicht schaffen.“ Über die lokale Organisation Facilitator for Change (FC) unterstützt die Kindernothilfe die Verteilung von Nahrungsmitteln und Wasser an insgesamt elf Schulen in der Umgebung. 6‘000 Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit. „Dass unser Plan aufgeht, sehen wir jeden Tag. Es kommen jetzt alle Kinder wieder zur Schule, bis auf ganz wenige“ freut sich der Schulleiter Yousef.

Bitte unterstützen Sie die von El Niño betroffenen Kinder und ihre Familien mit einer Spende.

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