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Explosion in Beirut - die aktuelle Situation vor Ort

Libanon - Hilfe für die Menschen in Beirut_Flag

Die Explosion forderte mehr als 180 Tote, 5’000 Verletzte, viele Menschen werden vermisst; rund 300’000 Menschen sind offiziellen Angaben nach obdachlos. Die Schäden in Höhe von schätzungsweise 3 bis 5 Milliarden Dollar betreffen nach Behördenangaben etwa die halbe Stadt. Über Beirut wurde der Notstand ausgerufen. Mindestens drei Krankenhäuser und 12 Zentren der primären Gesundheitsversorgung wurden schwer beschädigt oder vollständig funktionsunfähig gemacht. Da verstärkt die ohnehin durch COVID-19 angespannte Gesundheitsversorgung noch weiter. Die Kliniken kommen vor allem bei der Auslastung der Intensivstationen an ihre Kapazitätsgrenzen. Mehrere Kindernothilfe-Partner sind vor Ort im Einsatz. Die Teams und die Menschen in den Projekten sind wohlauf, stehen aber unter Schock.

Bisher sind diese Kindernothilfepartner aktiv:

Bei der ALPHA Association stockt die Kindernothilfe den Solidaritätsfonds auf, aus dem 300 Familien bei der Wiederherstellung ihrer Wohnungen/Häuser unterstützt werden (Viertel Bourj Hammoud).

Bei AMEL fließen die Kindernothilfe-Gelder ebenfalls in den Solidaritätsfonds, aus dem medizinische Beratung, Erstversorgung, Medikamente sowie Nahrungsmittelhilfe inklusive Obst- und Gemüsekörbe finanziert werden.

AMURT Lebanon organisiert ein Projekt mit dem Fokus auf psychosoziale Unterstützung (PSS) für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Außerdem erstellt der Partner zielgruppengerechtes Lehrmaterial (Videos) zu mentaler Gesundheit und Traumabewältigung für eine Online-/TV-Sensibilisierungskampagne.

Connect Children Now stellt individuelle, psychosoziale Therapieangebote für traumatisierte Kinder bereit. Die Organisation zeigt Eltern, wie sie nach der Katastrophe die psychische Gesundheit ihrer Kinder schützen können, klärt sie über COVID-19 auf und wie sie eine Ansteckung vermeiden können.

Die Situation im Libanon und in der Hauptstadt war für viele Kinder und Familien schon vor der Explosion nicht einfach. Jetzt haben viele Familien ihre Lebensgrundlage verloren. Umso wichtiger ist es, unsere Hilfe für die Kinder zu verstärken.

Beirut_es geht um Kinderzoom

 

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