Kindernothilfe Schweiz

Dauerhaft. Liebevoll. Weltweit.
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FAQs

Organisation der Projektpatenschaften

1. Arbeitet die Kindernothilfe mit Partnerorganisationen zusammen?

Die Kindernothilfe arbeitet operativ nicht selbst im Ausland, sondern führt die Projekte gemeinsam mit Partnern vor Ort durch, die auf einer ökumenisch offenen christlichen Grundlage arbeiten und sich über die Projektarbeit hinaus für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in ihrem Land engagieren. Auf diese Weise stellt sie sicher, dass kulturelle Eigenheiten und jeweilige Lebensbedingungen genau auf die Hilfe abgestimmt sind, denn sie kennen die Situation in den Ländern, sind mit der Kultur, Sprache und dem Leben vor Ort vertraut. Sie erarbeiten mit der lokalen Bevölkerung die Strategien zur Armutsbekämpfung und setzten sich für eine sichtbare Lebensverbesserung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen. Die Projekte werden regelmässig von Mitarbeitenden der Kindernothilfe überprüft.

2. Welche Gründe gibt es, eine Projektpatenschaft zu übernehmen?-

Die Hilfe der Kindernothilfe ist konkret und setzt bei den grundlegenden Bedürfnissen an. Ernährung, medizinische Versorgung, Aufnahme in eine Gemeinschaft und Bildung im umfassenden Sinn sind die Basis vieler Projekte und Programme. Die Projekte sind langfristig angelegt und wirken darauf hin, die Lebensverhältnisse nachhaltig zu verbessern. Die Patenschaft macht Hilfe mit langem Atem möglich und ist daher eine der wirksamsten Förderformen.

Bei der Hilfe vor Ort stehen für die Kinder immer eine gesunde Ernährung, medizinische Versorgung und der Besuch einer Schule oder Ausbildungsstätte im Vordergrund. In die Hilfe werden aber auch die Familien und die Dorfgemeinschaft einbezogen. Denn die Erfahrung zeigt: Beschränkt sich die Hilfe auf ein einzelnes Kind, ist sie nur sehr begrenzt wirksam. Erst, wenn sich die Armut in Familien und Gemeinschaften reduziert, kann fremde Hilfe auch nachhaltig wirken. Das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe verhindert dabei nicht nur eine Abhängigkeit der geförderten Familien, sondern sorgt dafür, dass die Menschen ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft verbessern.

3. Was ist eine Projektpatenschaft?

Mit einer Projektpatenschaft engagieren Sie sich für ein Projekt Ihrer Wahl. Kinder stehen dabei immer im Mittelpunkt. Sie helfen ganz gezielt für einen Bereich, der Ihnen besonders am Herzen liegt, beispielsweise die Unterstützung von Aidswaisen in Sambia oder die Unterstützung von Selbsthilfegruppen in Ruanda.

4. Wie genau kann ich mich engagieren?

Als Projektpate engagieren Sie sich regelmässig. Sie sind Teil einer Gemeinschaft, die die Umsetzung des Projekts erst möglich macht. Sie wissen genau, welche konkreten Ziele erreicht werden, wie viele Kinder von dem Projekt profitieren und was es kostet. Die regelmässigen Berichte über Projektfortschritte und Entwicklungen beweisen: Ihre Hilfe kommt an!

5. Was kostet eine Projektpatenschaft?

Eine Projektpatenschaft können Sie ab CHF 25.- im Monat übernehmen. Ihren Beitrag können Sie steuerlich wirksam geltend machen. Wir schicken Ihnen zu Beginn eines jeden Jahres eine Spendenbescheinigung für das vergangene Jahr zu.

6. Kann ich auch einmalig für ein Projekt spenden?

Selbstverständlich können Sie sich auch mit einer einmaligen Spende für Ihr Wunschprojekt engagieren. Ihr Beitrag kommt dem gewünschten Projekt zugute.

7. Welche Unterlagen bekomme ich?

Sie erhalten Informationen über Ihr Wunschprojekt und das Projektland sowie jährliche Berichte über Projektfortschritte und Entwicklungen. Bei Rückfragen zu Ihrem Projekt können Sie sich gerne direkt bei uns informieren per:

Mail: info@kindernothilfe.ch, Telefon: 062 823 38 61

Esther Denzler wird Sie gerne bei der Wahl der Projektpatenschaft unterstützen.

8. Wie wird mein Beitrag eingesetzt?

80 Prozent Ihres Beitrags fliessen in die Programm- und Projektarbeit. Ausführlich veröffentlichen wir unsere Zahlen in unserem jährlichen Finanzbericht (Jahresbericht), den Sie jederzeit kostenlos bei uns bestellen können (zum Download: Jahresberichte).

Für ihren transparenten und seriösen Umgang mit Spendengeldern erhält die Kindernothilfe in Duisburg (Mutterhaus) seit 1992 jährlich das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

9. Gehe ich eine rechtliche Verpflichtung ein?

Nein, Sie gehen keinerlei Verpflichtung ein. Sie übernehmen die Patenschaft nur so lange, wie Sie möchten. Sie können Ihr Engagement jederzeit - ohne Angabe von Gründen - beenden.

10. Wie lange dauert eine Projektpatenschaft?

Es gibt Projekte, die haben eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren. Sobald das Projektziel erreicht ist, wird es erfolgreich beendet. Andere Projekte laufen länger, etwa eine Anlaufstelle für Strassenkinder, von der jedes Jahr viele, immer andere Kinder profitieren.

Transparenz und Kontrolle bei der Kindernothilfe

1. Wer kontrolliert die Arbeit der Kindernothilfe Schweiz?

Die Statuten und das Organisationsreglement der Kindernothilfe sehen eine klare Aufgabenverteilung zwischen dem Stiftungsrat und der Geschäftsleitung der Kindernothilfe vor. Dabei gilt immer das 4-Augen-Prinzip, d.h. Verträge müssen von 2 Personen unterzeichnet werden. Die Rechnung der Kindernothilfe unterliegt den Bestimmungen für eine eingeschränkte Revision, die Revision wird von Co-Partner Basel durchgeführt. Die Kindernothilfe legt jährlich der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht den Revisions- und Tätigkeitbericht vor.

2. Kommt meine Spende überhaupt im Projekt an?

Die Kindernothilfe hat seit Jahren ein Kontrollsystem etabliert, das den ordnungsgemässen Einsatz der Spendengelder sicherstellen soll. Unsere Partner und Projekte sind verpflichtet, unabhängige Buchprüfer aus den jeweiligen Ländern mit der Prüfung der Buchhaltung zu beauftragen. Wenn es mehr als einmal Unstimmigkeiten gibt, lassen wir uns die Details über die festgestellten Mängel schicken und schauen selbst noch mal alles durch. Falls nötig, schicken wir auch jemanden hin, der vor Ort die Prüfung unternimmt. Wenn wir feststellen, dass etwas nicht stimmt, wird im schlimmsten Fall die Arbeit mit diesem Projekt sofort gekündigt. Die Projektpaten werden darüber informiert.

3. Bezahlt die Kindernothilfe externe Berater? Werden Provisionen an Agenturen gezahlt, die Spenden für die Kindernothilfe sammeln?

Bei der Kindernothilfe gibt es keine Provisionsgeschäfte. Die Auftragsvergabe an Dienstleister erfolgt grundsätzlich unter Abschluss eines Vertrages, in dem Leistungen und Honorare genau festgelegt sind. Wir beauftragen Dienstleister, die bestimmte zeitlich begrenzte Aufgaben für uns übernehmen. Die Vergabe von Aufträgen an Externe geschieht nach einem Ausschreibungsverfahren.

4. Wie engagiert sich die Kindernothilfe ausserdem gegen Korruption?

Vertrauen ist gut, Kontrolle aber noch sehr viel besser - das gilt vor allem, um sicherzustellen, dass alle Spenden auch für den Zweck verwendet werden, für den sie bestimmt sind. Deshalb arbeitet die Kindernothilfe mit einer umfassenden internen und externen Finanzkontrolle, gleiches gilt für unsere lokalen Partnerorganisationen, mit denen wir die Projekte vor Ort durchführen.

Die Kindernothilfe hat einen Antikorruptionsindex (Link).