Kindernothilfe Schweiz

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Taifun Hayian Philippinen

So läuft der Wiederaufbau

Philippinen: Die Aufbauarbeiten nach dem verheerenden Taifun sind in vollem Gange. Wir konzentrieren uns auf die Errichtung und Sanierung von 23 Kindertagesstätten, 20 Schulen und 172 Wohnhäusern, die meisten davon in entlegenen und besonders betroffenen Regionen, etwa Salcedo im Osten Samars und auf Panay. Zudem helfen wir Kindern ihre Traumata zu verarbeiten.

 Salcedo Central Elementary im November 2013 Foto: Kidlat de Guia
Zerstörtes Kinderzentrum, Foto: Kindernothilfe

 

 

 

 

 

 

 


Es ist enorm wichtig für die Kinder, dass Kindertagesstätten und Schulen so schnell wie möglich wieder stehen. Nur so kann verhindert werden, dass sich der ohnehin schon grosse Bildungsnotstand in den armen Regionen noch weiter verschärft.“ Unterrichts- und Betreuungsangebote seien ausserdem notwendig, damit die Kinder wieder ein Stück Alltag und Normalität zurückgewinnen können.

Die Dringlichkeit wird etwa in dem sehr armen Fischerdorf Alog sichtbar: Vor dem Taifun hatten sich alle 75 Familien Geld vom Mund abgespart, um die Errichtung einer Kindertagesstätte mitzufinanzieren. Die Mauern standen gerade, als der Sturm den Traum von Bildung und Kinderbetreuung wieder davonfegte – die Menschen standen vor dem Nichts.

Um Kindern Bildung und Betreuung zu ermöglichen

Um die seelischen Wunden kümmern sich derweil von der Kindernothilfe finanzierte Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen in Schulen und Kindertagesstätten. Kinder finden in Spielgruppen, beim Malen oder bei sportlichen Angeboten zurück in den Alltag. Mit Rollenspielen etwa verarbeiten Mädchen und Jungen, die zum Teil ihre Eltern und Geschwister verloren haben, die Schrecken des Sturms und der Flut. Der Wiederaufbau wird sicherlich noch Jahre dauern. Die Kindernothilfe in jedem Fall bis dahin an der Seite der Kinder und ihrer Familien bleiben.