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Was ist El Niño

Alle paar Jahre wird das Klima von El Niño auf den Kopf gestellt:

Die Passatwinde, die normalerweise das warme Oberflächenwasser des Pazifiks vom Osten Lateinamerikas in Richtung Asien und Australien treiben, lassen nach oder ändern sogar die Richtung.

Die Wolken und damit der Regen ziehen stattdessen in Richtung des amerikanischen Kontinents. Dort kommt es in diesem Zusammenhang zu Überschwemmungen, weil der Boden die enormen Wassermassen nicht aufnehmen kann. Davon betroffen sind besonders die Länder westlich der Anden bis hin zu Kalifornien im Süden der USA.

Das Wasser, das sich nun über dem amerikanischen Kontinent ergiesst, fehlt in den westlichen Pazifikregionen wie Australien und Südostasien, aber auch in Südostafrika. 

Dürre am Horn von Afrika: Sandsturm, Wüste, Dürre (Quelle: Roller, Dietmar)zoomDürre am Horn von Afrika: Sandsturm, Wüste, Dürre (Quelle: Roller, Dietmar)


Dort kommt es zu langen Dürreperioden, die zu extremen Ernteausfällen und Waldbränden führen.

Die Folgen des Klimawandels verstärken das Phänomen El Niño in Afrika zusätzlich.