Kindernothilfe Schweiz

Dauerhaft. Liebevoll. Weltweit.
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Armutsbekämpfung

Bedürfnisse von Kindern berücksichtigen

Weltweit sterben täglich 26'000 Kinder unter 5 Jahren an Hunger oder leicht vermeidbaren bzw. behandelbaren Krankheiten. In Armut lebende Eltern sind oft durch eigene Abhängigkeiten handlungsunfähig. Sie können ihre Kinder nicht schützen und ihnen schon gar keine Zukunftsperspektive schaffen. An kindgerechte Förderung, Schulbildung und Geborgenheit ist hier nicht zu denken. Ständig hungernd, ausgebeutet und oft in dieselben Abhängigkeiten getrieben wie die Eltern, fristen die Kinder ihr junges Leben.

 

Die Kindernothilfe fühlt sich dem Ziel der Armutsbekämpfung verpflichtet: Mit dem Ziel der Nachhaltigkeit tragen die lokalen Kindernothilfe-Partner in ihren Ländern zur Bekämpfung der Armut und der Schaffung sozialer Gerechtigkeit bei. Das wichtigste Ziel von Projekten zur Armutsbekämpfung ist die Befriedigung von Grundbedürfnissen. Dazu gehören bessere Gesundheitsdienste, Trinkwasserversorgung und eine ausgewogene Ernährung.

 

Das Recht auf Bildung wird durch den Zugang zu Grundbildung und schulischer Förderung verwirklicht. Da Mädchen in vielen Bereichen immer noch benachteiligt sind, werden Mädchen und junge Frauen in der Projektarbeit gezielt gefördert. Die Kindernothilfe hat sich zum Ziel gesetzt, Hilfe zu geben, die auch dann noch wirkt, wenn ein Projekt abgeschlossen ist. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir von Beginn an auf die Mitarbeit der lokalen Bevölkerung.

 

Im Dorf werden Gruppen gebildet, (Selbsthilfegruppen) die sich mit den Problemen auseinandersetzen und Lösungen suchen. Jede Gemeinschaft arbeitet auf diese Art ihr ganz spezielles Projekt aus. Das fördert die Eigenverantwortung und stärkt das Selbstbewusstsein. Letztendlich hilft es dabei, neue Wege zu finden und Abhängigkeiten zu überwinden.