Kindernothilfe Schweiz

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Die Agenda 2030 - kurz erklärt

Alle Länder sind aufgefordert, die globalen Ziele der Agenda 2030 in nationale Strategien zu integrieren und zur Umsetzung beizutragen. Dadurch sollen arme und besonders verletzliche Länder weiterhin Unterstützung erhalten. Die Agenda 2030 löst die Millenniumsentwicklungsziele ab, dank denen es gelungen ist, die extreme Armut bis 2015 weltweit zu halbieren.


Warum braucht es globale Ziele für nachhaltige Entwicklung?

Die Welt ist mit grossen Herausforderungen wie extremer Armut, Klimawandel, Umweltzerstörung und Gesundheitskrisen konfrontiert. Diese Probleme kann in der heutigen globalisierten Welt kein Staat alleine lösen. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist der Referenzrahmen der internationalen Gemeinschaft für gemeinsame Lösungen.

Was umfasst die Agenda 2030?

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umfasst neben der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung auch ökologische Nachhaltigkeit. Denn nachhaltige Entwicklung ist nur möglich, wenn die Ursachen und Wechselwirkungen globaler Herausforderungen konsequent angegangen werden. Zudem trägt die Agenda der Tatsache Rechnung, dass nachhaltige Entwicklung Frieden, Sicherheit und die Respektierung der Menschenrechte bedingt.

Was ist mit Universalität gemeint?

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist universell gültig. Dies bedeutet, dass alle Länder aufgefordert sind, ihren Beitrag zur Umsetzung der Ziele zu leisten. Dabei werden die Kapazitäten der einzelnen Länder berücksichtigt.

Wer bezahlt für die Umsetzung der Ziele?

Die Staaten haben die Hauptverantwortung zur Umsetzung der neuen Agenda. Eine zentrale Rolle kommt dabei der Mobilisierung und effizienten Nutzung inländischer Ressourcen zu. Daneben sollen auch private Investitionen vermehrt einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten. Die Staaten müssen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, damit Investitionen privater Unternehmen der Nachhaltigen Entwicklung förderlich sind und Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Arme Länder erhalten im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit weiterhin Unterstützung zur Umsetzung der Ziele.

Wer überprüft die Umsetzung?

All Staaten sind aufgefordert, ihre Bürgerinnen und Bürger und Parlamente transparent über die Umsetzung zu informieren. Zudem definiert die UNO auf globaler Ebene Indikatoren, anhand derer überprüft werden kann, ob sich die Staatengemeinschaft auf dem richtigen Weg befindet. In regelmässigen Abständen werden an einer globalen Konferenz die Staats- und Regierungschefs über die Umsetzung diskutieren und verbleibende Herausforderungen angehen.