Kindernothilfe Schweiz

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Unser Einsatz für Flüchtlinge

Millionen Menschen weltweit fliehen derzeit vor Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit, sehr viele davon aus Syrien und dem Irak in Richtung Europa. Seit Jahrzehnten unterstützen wir auch Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, um überleben zu können. Und mit unserer Entwicklungszusammenarbeit in sehr armen Regionen setzen alles daran, dass Menschen gar nicht fliehen müssen.

In akuten humanitären Notsituationen hilft die Kindernothilfe fliehenden Kindern und ihren Familien etwa, indem wir sie in Notunterkünften mit dem Nötigsten versorgen - und zwar möglichst nah an ihrer Heimat, denn die meisten von ihnen wollen ja so schnell wie möglich dorthin zurück. Zudem unterstützen wir Flüchtlinge dabei, dass ihnen die Notsituation nicht langfristig die Perspektiven auf ein besseres Leben raubt. Im Libanon helfen wir beispielsweise syrischen Flüchtlingskindern nicht nur mit Nahrungs-, sondern auch mit Bildungsprogrammen. Denn mit jedem Tag, den die Mädchen und Jungen auf Unterricht verzichten müssen, verengen sich ihre Zukunftsperspektiven. Ähnlich sind wir auch in Flüchtlingscamps am Horn von Afrika vorgegangen, als Millionen Menschen 2011 vor der Dürre auf der Flucht waren. Darüber hinaus setzt unsere Hilfe aber noch viel früher an.

Menschen fliehen in den allermeisten Fällen nur aus ihrer Heimat, wenn das Leben für sie dort unerträglich oder gar unmöglich wird. In sehr armen oder politisch extrem instabilen Ländern fühlen sich leider immer mehr zu dieser Ultima Ratio gezwungen, um überleben zu können. Deshalb setzen wir in solchen Regionen bereits mit unserer langfristigen Entwicklungszusammenarbeit alles daran, Armut abzubauen und die Zivilgesellschaften zu stärken, etwa mit Selbsthilfe- und Gemeinwesen-Entwicklungsprogrammen.