Kindernothilfe Schweiz

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Milleniumsziele

Armut, Krankheit und Hunger sind auch im 21. Jahrhundert in grossen Teilen der Welt traurige Realität. Damit das nicht so bleibt, haben sich im Jahr 2000 die Länder der Welt verpflichtet, die Armut deutlich zu reduzieren und hierfür acht messbare entwicklungspolitische Ziele bis 2015 umzusetzen.

Zehn Jahre sind vergangen, seit die Staats- und Regierungschefs aus mehr als 150 Ländern im Jahr 2000 in New York die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen verabschiedeten. Fünf Jahre vor dem Zieljahr 2015 stand im Herbst 2010 eine letzte grosse Zwischenbilanz an. Die jüngsten Berichte der UN, der Weltbank, wissenschaftlicher Institute und zivilgesellschaftlicher Organisationen zeigen jedoch, dass die Welt von der Verwirklichung vieler dieser Ziele noch weit entfernt ist. Finanzkrise, Weltwirtschaftskrise, Nahrungsmittelkrise aber auch der Klimawandel haben dazu beigetragen, dass die Zielerreichung immer mühsamer wird und in manchen Ländern sogar Rückschritte zu verzeichnen sind. Vor allem bei der Verringerung der Kinder- und Müttersterblichkeit hinkt die Welt den selbst gesteckten Zielen hinterher. Ausserdem steigt die Zahl der Hungernden. Damit sind gerade jene Entwicklungsziele gefährdet, welche unmittelbare Auswirkungen auf das Leben von Kindern haben.

Aber die Millenniumsziele sind zu wichtig, um zu scheitern. Werden sie nicht erreicht, werden vor allem Kinder darunter leiden müssen. Es geht darum, Kinder vor Krankheit und vorzeitigem Tod zu bewahren, sie aus Hunger und extremer Armut zu befreien, sie in die Schule zu bringen und ihnen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen.