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Haiti: Kinder brauchen jetzt Versorgung und Schutz

Alinx Jean-BaptistezoomAlinx Jean-Baptiste von der Kindernothilfe Haiti. Foto: KNH

Der Koordinator der Kindernothilfe in Haiti, Alinx Jean-Baptiste, hat das schwere Erdbeben überlebt! Sein Haus ist beschädigt und auch das Büro von KNH-Haiti hat Schaden genommen. Die Gebäude der Heilsarmee-Projekte sind teilweise zerstört. Die Kinder, die sich zum Zeitpunkt des Bebens in der Schule aufhielten, wurden nicht verletzt, allerdings wurden einige, die zu Hause waren, tot aufgefunden.

Für die Überlebenden müssen jetzt schnell Erstversorgung und Schutz organisiert werden. Kleinkinder sind besonders anfällig für Wassermangel. Ein Vertreter der Kindernothilfe reiste am Donnerstagvormittag zusammen mit einem Ärzteteam von Humedica über Santo Domingo nach Haiti. Wegen der prekären Sicherheitslage in Haiti wird die Delegation auf dem Landweg mit Begleitschutz reisen.

Das mit der Kindernothilfe kooperierende Humedica-Team besteht aus vier Ärzten, einer Krankenschwester, einem Pfleger sowie zwei Koordinatoren. Sie haben ein so genanntes Medi-Kit dabei, mit dem bis zu 3000 Patienten erstversorgt werden können, ausserdem chemische Wasseraufbereitung für 100'000 Liter. Die medizinische Notfallhilfe wird sich auf die Kinderzentren konzentrieren. Diese üben auch eine wichtige Schutzfunktion für unbegleitete Minderjährige aus. Nach grossen Katastrophen sind sie massiv durch Gewalt und Ausbeutung bedroht.

Die Kindernothilfe ist seit 1981 in Haiti aktiv und fördert dort mehr als 5000 Kinder in sechs Projekten.

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