Kindernothilfe Schweiz

Dauerhaft. Liebevoll. Weltweit.
Jetzt spenden

Covid-19 und Kinderrechte

Aus der Perspektive der Kinderrechte ist die COVID 19-Pandemie weit mehr als eine Gesundheitskrise. Eindämmungsmassnahmen, wie Kontaktverbote, Ausgangssperren und Lock-Downs, haben weitreichende Folgen und dramatische Auswirkungen auf die Situation von Kindern. Sie stellen eine grosse Herausforderung für die Umsetzung von Kinderrechten und deren Unterstützer*innen dar.

Aktuelle Situation für die Kinderrechtsarbeit der Kindernothilfepartner

In der aktuellen Krisensituation müssen die Grundbedürfnisse von Kindern wie Schutz, Nahrung, Bildung und medizinische, psychologische sowie soziale Unterstützung an erster Stelle stehen und schnellstmöglich sichergestellt werden. Ausgangs und Kontaktbeschränkungen stellen dafür eine grosse Herausforderung dar und die Partnerorganisationen der Kindernothilfe, werden durch die Massnahmen massiv in ihrer Arbeit behindert. Sie müssen trotz des gigantischen Handlungsbedarfs für Kinderrechte oft ihre Büros vorübergehend schliessen und die Kinderrechtsarbeit auf ein Notprogramm herunterfahren. Wichtige persönliche Kontakte zu Kindern, Jugendlichen und ihrem Umfeld können so nicht stattfinden. Viele Partnerorganisationen bieten für die stark von den Folgen der Massnahmen betroffenen Kinder und ihren Familien Nothilfe durch Medikamente oder Nahrungsmittel an. Insgesamt ist auch die Aufklärung über und der Schutz vor COVID-19 eine zentrale Säule der Arbeit, für die die längerfristige Projektarbeit derzeit oft zurückstehen muss.

Die Kindernothilfe nimmt in ihrem Policy Briefing zu "Covid-19 und Kinderrechte" Stellung zur Auswirkung der Corona-Krise auf die Rechte der Kinder, und beleuchtet folgende Bereiche:

  • Corona und das Kinderrecht auf Gesundheit (Art. 24 der Kinderrechtskonvention)
  • Schutz vor Gewalt (Art. 19 der Kinderrechtskonvention)
  • Corona und die Schliessung von Bildungseinrichtungen (Art. 28 der Kinderrechtskonvention)
  • die wirtschaftliche Situation von Kindern und ihren Familien (Art. 32 der Kinderrechtskonvention)

 

Download Policy-Briefing zu Covid-19 und Kinderrechte